Dr. med. Brigitte Otte
Fachärztin für Innere Medizin / Rheumatologie

Home

Wichtige Information

Lieber Patient!

der Praxisalltag wird sich strengen Sicherheitsmaßnahmen unterziehen müssen.                                                                                                      

Dies bedeutet Änderungen in unserem Praxisalltag:

1.    Patienten mit grippeähnlichen Symptomen bitten wir, die Praxis nicht aufzusuchen.
2.    Patienten können nur einzeln die Praxis betreten.
3.    Patienten mit Termin, ausgenommen Neupatienten oder Notfälle, werden zu ihrem Termin von Frau Dr. Otte im Rahmen einer Telefonsprechstunde angerufen.
4.    Rezepte können telefonisch bestellt werden und werden per Post zugeschickt.
5.    Patienten, die zu einer Laborkontrolle kommen müssen, bitten wir sich vorab telefonisch einen Termin auszumachen. Dies dient dem besseren „social distancing“.  
6.    Das Wesentliche werden wir mit Ihnen telefonisch absprechen.

Weitere Informationen zu Immunsuppression und Covid- 19 (Corona) finden Sie weiter unten auf dieser Seite.  

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Hinweis zum Corona-Virus

Liebe Patientin, lieber Patient,

die Verbreitung des „Corona Virus“ (medizinische Bezeichnung: COVID-19 und SARS-CoV-2) bereitet vielen Menschen Angst und Sorgen.

Gerade Patienten mit einer entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung, wie der rheumatoiden Arthritis, Psoriasisarthritis, M. Bechterew oder Kollagenosen wie SLE oder Sjögren sind oft besonders verunsichert. Bin ich besonders gefährdet? Soll ich meine „Rheuma“-Medikation in dieser Phase überhaupt noch nehmen? Ist das nicht zu gefährlich?

Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen haben durch die Erkrankung selbst, aber auch durch die Therapie eine etwas erhöhte Infektneigung.

Wie stark diese Infektneigung erhöht ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. der Art der Erkrankung, eventuellen Begleiterkrankungen, aktueller Therapie, Alter und anderen Faktoren.

Sie sehen, dass hier immer eine individuelle Bewertung sinnvoll ist.

Derzeit gibt es keine spezifischen Daten zu SARS-CoV-2 bei Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen oder Immunsuppression. Entsprechend kann es keine evidenzbasierten Empfehlungen zum Umgang mit einer immunsuppressiven Therapie in Bezug auf die COVID-19-Infektion geben.

Allerdings wird ein Absetzen einer Basistherapie allein aus Furcht vor einer Infektion mit COVID-19 wegen des Risikos der Reaktivierung der rheumatologischen Erkrankung und der dadurch und/oder durch die dann notwendige Glukokortikoidtherapie kompromittierten Immunabwehr weiterhin nicht empfohlen.

Das Immunsystem ist natürlich nicht „abgestellt“, sondern macht einen Großteil seiner sinnvollen Aufgaben. Aktuell ist kein anderes Verhalten zu empfehlen wie in jeder Grippe-Saison.

Was bedeutet dies konkret?

Meiden Sie potenzielle Ansteckungsherde.
Waschen Sie häufig und gründlich die Hände und nutzen Sie Händedesinfektionsmittel. Kein Händedruck mit Anderen (das ist nicht unhöflich sondern vorausschauend); regelmäßiges Händewaschen nach Kontakt mit anderen;
Beim Niesen: Wegdrehen, in ein Taschentuch niesen oder in die Armbeuge niesen wenn kein Taschentuch zur Hand ist; bitte nicht in die Hand niesen; Händewaschen nach dem Niesen und/oder Schnäuzen; Keine mehrfache Nutzung eines Papiertaschentuchs
Vermeiden Sie ein Berühren des Gesichts und der Schleimhäute mit den eigenen Händen, ohne diese vorher gewaschen zu haben.
Der Nutzen eines routinemäßigen Tragens von Masken durch nicht infizierte Personen ist nicht nachgewiesen. Denn die Erfahrung von anderen Infektionen mit Corona Viren wie SARS hat gezeigt, dass nur wenige Gesichtsmasken eine Übertragung wirksam verhindern. Die Verwendung anderer Masken kann ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln und andere Schutzmaßnahmen vermindern. Patienten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie das Virus haben, sollten jedoch Masken tragen, um eine Übertragung zu verhindern.
Sprechen Sie uns oder Ihren behandelnden Arzt auf Ihren Impfschutz an. Ein kompletter Impfschutz, einschließlich Impfungen gegen saisonale Grippe, Lungenentzündung / Pneumokokken, Keuchhusten und Gürtelrose, wird COVID-19 nicht verhindern, kann aber das Risiko einer Sekundärinfektion vermindern und Krankheiten verhindern, die mit COVID-19 verwechselt werden könnten.
Bei Fieber, also Temperatur über 38,5°C (Fieber messen!) ist es in der Regel sinnvoll, die „Rheuma“-Medikation zu pausieren. Bei milden Krankheitszeichen ist dies generell nicht notwendig. In der Regel ist eine Pause auch dann sinnvoll, wenn sie ein Antibiotikum nehmen.
Abstand zu Erkrankten
Meiden von größeren Menschenansammlungen  
Vermeiden nicht notwendiger Reisen

Kontaktieren Sie uns oder Ihren Hausarzt im Einzelfall, wenn Sie sich nicht sicher sind! Bundesweit können Sie auch Informationen unter 116117 erhalten, dem Informationsservice der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Weitere Informationen zum Thema Corona Virus finden sie hier: www.bdrh.de/praxismanagement/aktuelles-zum-coronavirus.html

Herzlich willkommen in der rheumatologischen Praxis Wesel